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Windows Azure ist der Name von Microsoft's Software + Service Plattform, einem Betriebssystem in einem Cloud anbietenden Services für das Hosten, Managen von skalierbaren Speichern mit Unterstützung für einfache Blobs, Tabellen und Queues, sowie als Management Infrastruktur für provisionierte und geo-verteilte Cloud-basierte Services, und eine Entwicklerplattform für den Azure Service Layer.
Es gibt zwei Entwicklungs Szenarien wenn man mit Windows Azure arbeitet.
Man kann eigene Anwendungen entwickeln indem
Zend_Service_WindowsAzure und die Windows Azure
SDK verwendet wird, welche eine lokale Entwicklungsumgebung
der von der Windows Azure Cloud Infrastruktur angebotenen Services anbietet.
Man kann eine Anwendung entwickeln indem
Zend_Service_WindowsAzure verwendet, und direkt mit der
Windows Azure Cloud Infrastruktur gearbeitet wird.
Der erste Fall benötigt die Installation der » Windows Azure SDK auf der Entwicklungsmaschine. Sie ist aktuell nur für Windows Umgebungen vorhanden; es gibt Fortschritte für eine Java-basierende Version der SDK welche auf jeder Plattform ausgeführt werden kann.
Der letztere Fall benötigt einen Account bei » Azure.com.
Die Klasse Zend_Service_WindowsAzure bietet den
PHP Wrapper zum Windows Azure REST Interface. Man
sollte die » REST
Dokumentation für eine detailiertere Beschreibung des Services konsultieren.
Man sollte mit den grundsätzlichen Konzepten vertraut sein um diesen Service zu
verwenden.
Zend_Service_WindowsAzure bietet die folgende Funktionalität:
PHP Klassen für Windows Azure Blobs, Tabellen und Queues (für CRUD Operationen)
Helfer Klassen für HTTP Transport, AuthN/AuthZ, REST und Fehlermanagement
Managebarkeit, Instrumentierbarkeit und Logging Support
Zend_Service_WindowsAzure bietet Zugriff zu Windows Azure's
Speicher, Berechnungs und Management Interfaces durch Abstrahierung des
REST - XML Interfaces welches Windows Azure bietet
in einer einfachen PHP API.
Eine Anwendung welche durch Verwendung von
Zend_Service_WindowsAzure gebaut wurde kann auf die Features von
Windows Azure zugreifen, unabhängig davon ob Sie auf der Windows Azure Plattform oder
auf einem unabhängigen Web Server gehostet wird.
Blob Speicher speichert ein Set von Binären Daten. Blog Speicher bietet die folgenden drei Ressourcen an: den Speicher Account, Container und Blobs. Im eigenen Speicher Account bieten Container einen Weg um Sets von Blobs im Speicher Account zu organisieren.
Blog Speicher wird von Windows Azure als REST API
angeboten welcher von der Klasse
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob umhüllt ist um ein natives
PHP Interface zum Speicher Account zu bieten.
Dieser Abschnitt zeigt einige Beispiele der Verwendung der Klasse
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob. Andere Features sind im
Download Paket vorhanden sowie in der detailierten API Dokumentation
dieser Features.
Bei Verwendung des folgenden Codes kann ein Speicher Container auf dem Development Speicher erstellt werden.
Beispiel #1 Erstellung eines Speicher Containers
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob();
$result = $storageClient->createContainer('testcontainer');
echo 'Der Name des Containers ist: ' . $result->Name;
Bei Verwendung des folgenden Codes kann ein Blob Speicher Container vom Development Speicher entfernt werden.
Beispiel #2 Löschen eines Speicher Containers
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob();
$storageClient->deleteContainer('testcontainer');
Bei Verwendung des folgenden Codes kann ein Blob zu einem Blog Speicher Container auf dem Development Speichers hochgeladen werden. Es ist zu beachten das der Container hierfür bereits vorher erstellt worden sein muss.
Beispiel #3 Speichern eines Blobs
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob();
// /home/maarten/example.txt auf Azure hochladen
$result = $storageClient->putBlob(
'testcontainer', 'example.txt', '/home/maarten/example.txt'
);
echo 'Der Name des Blobs ist: ' . $result->Name;
Bei Verwendung des folgenden Codes kann ein Blob von innerhalb des Speicher Accounts kopiert werden. Der Vorteil der Verwendung dieser Methode besteht darin das die Kopieroperation in der Azure Wolke stattfindet und kein Downloaden vom Blob stattfinden muss. Es ist zu beachten das in diesem Fall der Container bereits vorher erstellt worden sein muss.
Beispiel #4 Kopieren eines Blobs
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob();
// Kopiert example.txt auf example2.txt
$result = $storageClient->copyBlob(
'testcontainer', 'example.txt', 'testcontainer', 'example2.txt'
);
echo 'Der Name des kopierten Blobs ist: ' . $result->Name;
Bei Verwendung des folgenden Codes kann ein Blob von einem Blob Speicher Container auf den Development Speicher heruntergeladen werden. Es ist zu beachten das der Container hierfür bereits vorher erstellt wurden sein und ein Blob darauf hochgeladen sein muss.
Beispiel #5 Herunterladen eines Blobs
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob();
// Lädt die Datei /home/maarten/example.txt herunter
$storageClient->getBlob(
'testcontainer', 'example.txt', '/home/maarten/example.txt'
);
Standardmäßig sind Blob Speicher Container in Windows Azure geschützt vor öffentlichem Zugriff. Wenn ein Benutzer im Internet Zugriff auf einen Blob Container haben soll, kann seine ACL auf öffentlich (public) gesetzt werden. Es ist zu beachten dass das auf den kompletten Container angewendet wird, und nicht auf einen einzelnen Blob!
Bei Verwendung des folgenden Codes kann die ACL eines Blob Speicher Containers auf den Development Speicher gesetzt werden. Es ist zu beachten das der Container hierfür bereits vorher erstellt worden sein muss.
Beispiel #6 Einen Blob öffentlich zugänglich machen
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob();
// Den Container öffentlich zugänglich machen
$storageClient->setContainerAcl(
'testcontainer',
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob::ACL_PUBLIC
);
Der Windows Azure Blob Speicher bietet Unterstützung für die Arbeit mit einem "Stamm
Container" (root). Das bedeutet das ein Blob im Stamm des Speicher Containers
gespeichert werden kann, z.B.
http://myaccount.blob.core.windows.net/somefile.txt.
Um mit dem Stamm Container zu arbieten sollte er zuerst durch Verwendung der createContainer() Methode erstellt worden sein, und der Container sollte $root heißen. Alle anderen Operationen auf dem Stamm Container sollten ausgeführt werden indem der Containernamen auf $root gesetzt wird.
Die Windows Azure SDK für PHP bietet Unterstützung für die Registrierung eines Blob Speicher Clients als PHP File Stream Wrapper. Der Blob Speicher Stream Wrapper bietet Unterstützung für die Verwendung von regulären Datei Operationen auf dem Windows Azure Blob Speicher. Zum Beispiel kann eine Datei vom Windows Azure Blob Speicher aus mit der Funktion fopen() geöffnet werden:
Beispiel #7 Beispiel der Verwendung des Blob Speicher Stream Wrappers
$fileHandle = fopen('azure://mycontainer/myfile.txt', 'r');
// ...
fclose($fileHandle);
Um das zu tun muss die Windows Azure SDK für den PHP Blob Speicher Client als Stream Wrapper registriert werden. Das kann getan werden indem die Methode registerStreamWrapper() aufgerufen wird:
Beispiel #8 Den Blob Speicher Stream Wrapper registrieren
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob();
// registriert azure:// auf diesem Speicher Client
$storageClient->registerStreamWrapper();
// oder:
// registriert blob:// auf diesem Speicher Client
$storageClient->registerStreamWrapper('blob://');
Um den Stream Wrapper zu deregistrieren kann die Methode unregisterStreamWrapper() verwendet werden.
Der Windows Azure Bolb Speicher bietet ein Feature welches "Shared Access Signatures" genannt wird. Standardmäßig gibt es nur ein Level der Authorosierung welche in Windows Azure Blob Speicher möglich ist: entweder ist ein Container privat oder er ist öffentlich. Shared Access Signaturen bieten eine feinere Methode der Authorisierung: Lese-, Schreib-, Lösch- und Anzeigerechte können auf einem Container oder einem Blob für einen speziellen Client zugeordnet werden indem ein URL-basierendes Modell verwendet wird.
Ein Beispiel würde die folgende Signatur sein:
http://phpstorage.blob.core.windows.net/phpazuretestshared1?st=2009-08-17T09%3A06%3A17Z&se=2009-08-17T09%3A56%3A17Z&sr=c&sp=w&sig=hscQ7Su1nqd91OfMTwTkxabhJSaspx%2BD%2Fz8UqZAgn9s%3D
Die obige Signatur gibt Schreibrechte auf den Container "phpazuretestshared1" des Accounts "phpstorage".
Wenn man Eigentümer eines Windows Azure Blob Speicher Accounts ist kann man einen
geteilten Zugriffsschlüssel für jeden Typ einer Ressource im eigenen Account
erstellen und teilen. Um das zu tun kann die Methode
generateSharedAccessUrl() des
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob Speicher Clients
verwendet werden.
Der folgende Beispielcode erzeugt eine Shared Access Signatur für den Schreibzugriff in einem Container der "container1" heißt, in einem Zeitrahmen von 3000 Sekunden.
Beispiel #9 Erstellung einer Shared Access Signatur für einen Container
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob();
$sharedAccessUrl = $storageClient->generateSharedAccessUrl(
'container1',
'',
'c',
'w',
$storageClient ->isoDate(time() - 500),
$storageClient ->isoDate(time() + 3000)
);
Der folgende Beispielcode erzeugt eine Shared Access Signatur für den Lesezugriff in einem Blob der test.txt heißt und einem Container der "container1" heißt, in einem Zeitrahmen von 3000 Sekunden.
Beispiel #10 Erzeugen einer Shared Access Signatur für einen Blob
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob();
$sharedAccessUrl = $storageClient->generateSharedAccessUrl(
'container1',
'test.txt',
'b',
'r',
$storageClient ->isoDate(time() - 500),
$storageClient ->isoDate(time() + 3000)
);
Wenn man eine Shared Access Signatur von jemandem anderen erhält kann man die Windows Azure SDK für PHP verwenden um mit der adressierten Ressource zu arbeiten. Zum Beispiel kann man die folgende Signatur vom Eigentümer eines Speicher Accounts erhalten:
http://phpstorage.blob.core.windows.net/phpazuretestshared1?st=2009-08-17T09%3A06%3A17Z&se=2009-08-17T09%3A56%3A17Z&sr=c&sp=w&sig=hscQ7Su1nqd91OfMTwTkxabhJSaspx%2BD%2Fz8UqZAgn9s%3D
Die obige Signatur gibt Schreibzugriff auf "phpazuretestshared1" "container" des PhpSpeicher Accounts. Da der geteilte Schlüssel für den Account nicht bekannt ist, kann die Shared Access Signatur verwendet werden um mit der authorisierten Ressource zu arbeiten.
Beispiel #11 Verwenden einer Shared Access Signatur für einen Container
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Blob(
'blob.core.windows.net', 'phpstorage', ''
);
$storageClient->setCredentials(
new Zend_Service_WindowsAzure_Credentials_SharedAccessSignature()
);
$storageClient->getCredentials()->setPermissionSet(array(
'http://phpstorage.blob.core.windows.net/phpazuretestshared1?st=2009-08-17T09%3A06%3A17Z&se=2009-08-17T09%3A56%3A17Z&sr=c&sp=w&sig=hscQ7Su1nqd91OfMTwTkxabhJSaspx%2BD%2Fz8UqZAgn9s%3D'
));
$storageClient->putBlob(
'phpazuretestshared1', 'NewBlob.txt', 'C:\Files\dataforazure.txt'
);
Es ist zu beachten das es keine explizite Erlaubnis für das Schreiben eines spezifischen Blobs gab. Stattdessen hat die Windows Azure SDK für PHP festgestellt das eine Erlaubnis benötigt wurde um entweder an den spezifischen Blob zu schreiben, oder an seinen Container zu schreiben. Da nur eine Signatur für das letztere vorhanden war, hat die Windows Azure SDK für PHP diese Zugriffsrechte ausgewählt um die Anfrage auf den Windows Azure Blob Speicher durchzuführen.
Der Table Service bietet einen strukturierten Speicher in der Form von Tabellen.
Tabellen Speicher wird von Windows Azure als REST API angeboten die von
der Klasse Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table umhüllt ist um ein
natives PHP Interface zum Speicher Konto zu bieten.
Dieses Thema zeigt einige Beispiele der Verwendung der Klasse
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table. Andere Features sind im
Download Paket enthalten sowie in den detailierten API Dokumentationen
dieser Features.
Es ist zu beachten das bei der Entwicklung der Tabellen Speicher (in der SDK von Windows Azure) nicht alle Features unterstützt welche von dieser API angeboten werden. Deshalb sind die Beispiele welche auf dieser Seite aufgeführt sind, dazu gedacht auf Windows Azure Produktions Tabellen Speichern verwendet zu werden.
Dieses Thema zeigt einige Beispiele für Operationen welche auf Tabellen ausgeführt werden können.
Bei Verwendung des folgenden Codes, kann eine Tabelle auf dem Windows Azure Produktions Tabellen Speicher erstellt werden.
Beispiel #12 Erstellen einer Tabelle
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
$result = $storageClient->createTable('testtable');
echo 'Der neue Name der Tabelle ist: ' . $result->Name;
Bei Verwendung des folgendes Codes, kann eine Liste alle Tabellen im Windows Azure Produktions Tabellen Speicher abgefragt werden.
Beispiel #13 Ausgeben aller Tabellen
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
$result = $storageClient->listTables();
foreach ($result as $table) {
echo 'Der Name der Tabelle ist: ' . $table->Name . "\r\n";
}
Tabellen speichern Daten als Sammlung von Entitäten. Entitäten sind so ähnlich wie Zeilen. Eine Entität hat einen primären Schlüssel und ein Set von Eigenschaften. Eine Eigenschaft ist ein benanntes, Typ-Werte Paar, ähnlich einer Spalte.
Der Tabellen Service erzwingt kein Schema für Tabellen, deshalb können zwei Entitäten in der selben Tabelle unterschiedliche Sets von Eigenschaften haben. Entwickler können auswählen das ein Schema auf Seite des Clients erzwungen wird. Eine Tabelle kann eine beliebige Anzahl an Entitäten enthalten.
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table bietet 2 Wege um mit
Entitäten zu arbeiten:
Erzwungenes Schema
Nicht erzwungenes Schema
Alle Beispiel verwenden die folgende erwzungene Schema Klasse.
Beispiel #14 Erzwungenes Schema welches in Beispielen verwendet wird
class SampleEntity extends Zend_Service_WindowsAzure_Storage_TableEntity
{
/**
* @azure Name
*/
public $Name;
/**
* @azure Age Edm.Int64
*/
public $Age;
/**
* @azure Visible Edm.Boolean
*/
public $Visible = false;
}
Es ist zu beachten das Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table,
wenn keine Schema Klasse an die Tabellen Speicher Methoden übergeben, automatisch mit
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_DynamicTableEntity arbeitet.
Um ein Schema auf der Seite des Clients bei Verwendung der Klasse
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table zu erzwingen muss
eine Klasse erstellt werden welche sich von
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_TableEntity ableitet. Diese
Klasse bietet einige grundsätzliche Funktionalitäten damit die Klasse
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table mit einem
client-seitigen Schema arbeitet.
Grundsätzliche Eigenschaften welche von
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_TableEntity angeboten
werden sind:
PartitionKey (durch getPartitionKey() und setPartitionKey() bekanntgemacht)
RowKey (durch getRowKey() und setRowKey() bekanntgemacht)
Timestamp (durch getTimestamp() und setTimestamp() bekantgemacht)
Etag Wert (durch getEtag() und setEtag() bekanntgemacht)
Hier ist eine Beispielklasse welche sich von
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_TableEntity ableitet:
Beispiel #15 Beispiel einer erzwungenen Schema Klasse
class SampleEntity extends Zend_Service_WindowsAzure_Storage_TableEntity
{
/**
* @azure Name
*/
public $Name;
/**
* @azure Age Edm.Int64
*/
public $Age;
/**
* @azure Visible Edm.Boolean
*/
public $Visible = false;
}
Die Klasse Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table mappt jede
Klasse welche sich von
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_TableEntity ableitet auf
Windows Azure Tabellen Speicher Entitäten mit dem richtigen Datentyp und dem Namen
der Eigenschaft. Alles dort dient dem Speichern einer Eigenschaft in Windows Azure
indem ein Docblock Kommentar zu einer öffentlichen Eigenschaft oder einem
öffentlichen Getter oder Setter, im folgenden Format hinzugefügt wird:
Beispiel #16 Erzwungene Eigenschaft
/** * @azure*/ public $ ;
Sehen wir uns an wie eine Eigenschaft "Ago" als Integerwert eines Windows Azure Tabellen Speichers definiert wird:
Beispiel #17 Beispiel einer erzwungenen Eigenschaft
/** * @azure Age Edm.Int64 */ public $Age;
Es ist zu beachten das die Eigenschaft im Windows Azure Tabellen Speicher nicht notwendigerweise gleich benannt werden muss. Der Name der Windows Azure Tabellen Speicher Eigenschaft kann genauso definiert werden wie der Typ.
Die folgenden Datentypen werden unterstützt:
Edm.Binary - Ein Array von Types welche bis zu 64 KB Größe.
Edm.Boolean - Ein boolscher Wert.
Edm.DateTime - Ein 64-bit Wert welcher als koordinierte universelle Zeit (UTC) ausgedrückt wird. Der unterstützte DateTime Bereich beginnt an 1. Jänner 1601 A.D. (C.E.), koordinierter Universeller Zeit (UTC). Der Bereich endet am 31. Dezember 9999.
Edm.Double - Eine 64-bit Gleitkommazahl.
Edm.Guid - Ein 128-bit großer globaler eindeutiger Identifikator.
Edm.Int32 - Ein 32-bit Integerwert.
Edm.Int64 - Ein 64-bit Integerwert.
Edm.String - Ein UTF-16-kodierter Wert. Stringwerte können bis zu 64 KB groß sein.
Um die Klasse Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table ohne
Definition eines Schemas zu verwenden kann die Klasse
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_DynamicTableEntity
verwendet werden. Diese Klasse erweitert
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_TableEntity wie es eine
Klasse für ein erzwungenes Schema machen würde, enthält aber zusätzliche Logik um
Sie dynamisch zu machen und nicht an ein Schema zu binden.
Die grundsätzlichen Eigenschaften welche von
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_DynamicTableEntity
angeboten werden sind:
PartitionKey (durch getPartitionKey() und setPartitionKey() bekanntgemacht)
RowKey (durch getRowKey() und setRowKey() bekanntgemacht)
Timestamp (durch getTimestamp() und setTimestamp() bekanntgemacht)
Etag Wert (durch getEtag() und setEtag() bekanntgemacht)
Andere Eigenschaften können on the Fly hinzugefügt werden. Ihre Windows Azure Tabellen Speicher Typen werden auch on the Fly ermittelt:
Beispiel #18 Eigenschaften zu Zend_Service_WindowsAzure_Storage_DynamicTableEntity dynamisch hinzufügen
$target = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_DynamicTableEntity(
'partition1', '000001'
);
$target->Name = 'Name'; // Fügt die Eigenschaft "Name" vom Typ "Edm.String" hinzu
$target->Age = 25; // Fügt die Eigenschaft "Age" vom Typ "Edm.Int32" hinzu
Optional kann der Typ einer Eigenschaft erzwungen werden:
Beispiel #19 Erzwingen von Eigenschaftstypen auf Zend_Service_WindowsAzure_Storage_DynamicTableEntity
$target = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_DynamicTableEntity(
'partition1', '000001'
);
$target->Name = 'Name'; // Fügt die Eigenschaft "Name" vom Typ "Edm.String" hinzu
$target->Age = 25; // Fügt die Eigenschaft "Age" vom Typ "Edm.Int32" hinzu
// Ändert den Typ der Eigenschaft "Age" auf "Edm.Int32":
$target->setAzurePropertyType('Age', 'Edm.Int64');
Die Klasse Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table arbeitet
automatisch mit Zend_Service_WindowsAzure_Storage_TableEntity
wenn an die Tabellen Speicher Methoden keine spezielle Klasse übergeben wurde.
Bei Verwendung des folgenden Codes kann eine Entität in eine Tabelle hinzugefügt werden welche "testtable" heißt. Es ist zu beachten das die Tabelle vorher schon erstellt worden sein muss.
Beispiel #20 Eine Entität einfügen
$entity = new SampleEntity ('partition1', 'row1');
$entity->FullName = "Maarten";
$entity->Age = 25;
$entity->Visible = true;
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
$result = $storageClient->insertEntity('testtable', $entity);
// Prüfen des Zeitpunktes und von Etag der neu erstellten Entität
echo 'Zeitpunkt: ' . $result->getTimestamp() . "\n";
echo 'Etag: ' . $result->getEtag() . "\n";
Durch Verwendung des folgenden Codes kann eine Entität durch seinen Partitions- und Zeilenschlüssel. Es ist zu beachten das die Tabelle und die Entität bereits vorher erstellt worden sein müssen.
Beispiel #21 Empfangen einer Entität durch dessen Partitions- und Zeilenschlüssel
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
$entity= $storageClient->retrieveEntityById(
'testtable', 'partition1', 'row1', 'SampleEntity'
);
Bei Verwendung des folgenden Codes kann eine Entität aktualisiert werden. Es ist zu beachten das die Tabelle und die Entität hierfür bereits vorher erstellt worden sein muss.
Beispiel #22 Aktualisieren einer Entität
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
$entity = $storageClient->retrieveEntityById(
'testtable', 'partition1', 'row1', 'SampleEntity'
);
$entity->Name = 'Neuer Name';
$result = $storageClient->updateEntity('testtable', $entity);
Wenn man sicherstellen will das die Entität vorher noch nicht aktualisiert wurde kann man prüfen ob das Etag der Entität angehakt ist. Wenn die Entität bereits aktualisiert wurde, schlägt das Update fehl um sicherzustellen das neuere Daten nicht überschrieben werden.
Beispiel #23 Aktualisieren einer Entität (mit Etag Prüfung)
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
$entity = $storageClient->retrieveEntityById(
'testtable', 'partition1', 'row1', 'SampleEntity'
);
$entity->Name = 'Neuer Name';
// Der letzte Parameter instruiert den Etag Check:
$result = $storageClient->updateEntity('testtable', $entity, true);
Bei Verwendung des folgenden Codes kann eine Entität gelöscht werden. Es ist zu beachten das die Tabelle und die Entität hierfür bereits erstellt worden sein müssen.
Beispiel #24 Löschen einer Entität
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
$entity = $storageClient->retrieveEntityById(
'testtable', 'partition1', 'row1', 'SampleEntity'
);
$result = $storageClient->deleteEntity('testtable', $entity);
Abfragen im Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table Tabellen
Speicher können auf zwei Wegen durchgeführt werden:
Durch manuelles Erstellen einer Filter Kondition (was das Lernen einer neuen Abfrage Sprache beinhaltet)
Durch Verwendung des fluent Interfaces welches von
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table angeboten
wird.
Bei Verwendung des folgenden Codes kann eine Tabelle abgefragt werden indem eine Filter Kondition verwendet wird. Es ist zu beachten das die Tabelle und die Entitäten hierfür vorher bereits erstellt worden sein müssen.
Beispiel #25 Durchführen einer Abfrage bei Verwendung einer Filter Kondition
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
$entities = $storageClient->storageClient->retrieveEntities(
'testtable',
'Name eq \'Maarten\' and PartitionKey eq \'partition1\'',
'SampleEntity'
);
foreach ($entities as $entity) {
echo 'Name: ' . $entity->Name . "\n";
}
Durch Verwendung des folgenden Codes kann eine tabelle abgefragt werden indem ein fluid Interface verwendet wird. Es ist zu beachten das die Tabelle und die Entität hierfür bereits vorher erstellt worden sein müssen.
Beispiel #26 Durchführen einer Abfrage bei Verwendung eines Fluid Interfaces
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
$entities = $storageClient->storageClient->retrieveEntities(
'testtable',
$storageClient->select()
->from($tableName)
->where('Name eq ?', 'Maarten')
->andWhere('PartitionKey eq ?', 'partition1'),
'SampleEntity'
);
foreach ($entities as $entity) {
echo 'Name: ' . $entity->Name . "\n";
}
Dieser Abschnitt demonstriert wie die Tabellen Entitäts Gruppen Transaktions Features verwendet werden können welche vom Windows Azure Tabellen Speicher angeboten werden. Der Windows Azure Tabellen Speicher unterstützt Batch Transaktionen auf Entitäten welche in der gleichen Tabelle sind und der gleichen Partitionsgruppe angehören. Eine Transaktion kann bis zu 100 Entitäten enthalten.
Das folgende Beispiel verwendet eine Batch Operation (Transaktion) um ein Set von Entitäten in die Tabelle "testtable" einzufügen. Es ist zu beachten das die Tabelle hierfür bereits vorher erstellt worden sein muss.
Beispiel #27 Ausführen einer Batch Operation
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
// Batch starten
$batch = $storageClient->startBatch();
// Entitäten mit Batch einfügen
$entities = generateEntities();
foreach ($entities as $entity) {
$storageClient->insertEntity($tableName, $entity);
}
// Übermitteln
$batch->commit();
Wenn eine PHP Anwendung auf der Windows Azure Plattform in einem
Load-Balanced Modus läuft (wenn 2 oder mehr Web Rollen Instanzen laufen), ist es
wichtig dass PHP Session Daten zwischen mehreren Web Rollen Instanzen
verwendet werden können. Die Windows Azure SDK von
PHP bietet die Klasse
Zend_Service_WindowsAzure_SessionHandler an welche den Windows
Azure Tabellen Speicher als Session Handler für PHP Anwendungen
verwendet.
Um den Zend_Service_WindowsAzure_SessionHandler Session Handler
zu verwenden sollte er als Default Session Handler für die PHP
Anwendung registriert sein:
Beispiel #28 Registrierung des Tabellen Speicher Session Handlers
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
$sessionHandler = new Zend_Service_WindowsAzure_SessionHandler(
$storageClient , 'sessionstable'
);
$sessionHandler->register();
Der obenstehende Klassenname registriert den
Zend_Service_WindowsAzure_SessionHandler Session Handler und
speichert Sessions in einer Tabelle die "sessionstable" genannt wird.
Nach der Registrierung des
Zend_Service_WindowsAzure_SessionHandler Session Handlers
können Session gestartet und auf dem gleichen Weg wie normale PHP
Sessions verwendet werden:
Beispiel #29 Verwendung des Tabellen Speicher Session Handlers
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Table(
'table.core.windows.net', 'myaccount', 'myauthkey'
);
$sessionHandler = new Zend_Service_WindowsAzure_SessionHandler(
$storageClient , 'sessionstable'
);
$sessionHandler->register();
session_start();
if (!isset($_SESSION['firstVisit'])) {
$_SESSION['firstVisit'] = time();
}
// ...
Der Zend_Service_WindowsAzure_SessionHandler Session Handler
sollte registriert werden bevor ein Aufruf zu
session_start() durchgeführt wird!
Das Queue Service speichert Nachrichten die von jedem Client gelesen werden können welche auf den Speicher Account Zugriff haben.
Eine Queue kann eine unbegrenzte Anzahl an Nachrichten enthalten, jede von Ihnen bis zu 8KB groß. Nachrichten werden generell am Ende der Queue hinzugefügt und vom Anfang der Queue empfangen, auch wenn das First In / First Out Verhalten (FIFO) nicht garantiert ist. Wenn man Nachrichten speichern muss die größer als 8KB sind, können die Daten der Nachricht als Queue gespeichert werden oder in einer Tabelle und anschließend eine Referenz zu den Daten als Nachricht in der Queue.
Der Queue Speicher wird von Windows Azure als REST API
angeboten welche von der Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Queue
Klasse umhüllt wird um ein natives PHP Interface zum Speicher Account zu
bieten.
Dieses Thema listet einige Beispiele der Verwendung der
Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Queue Klasse auf. Andere
Features sind im Download Paket vorhanden, sowie eine detailierte API
Dokumentation dieser Features.
Bei Verwendung des folgenden Codes kann eine Queue auf dem Development Speicher erstellt werden.
Beispiel #30 Erstellung einer Queue
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Queue();
$result = $storageClient->createQueue('testqueue');
echo 'Der Name der Queue ist: ' . $result->Name;
Bei Verwendung des folgenden Codes kann eine Queue vom Development Speicher entfernt werden.
Beispiel #31 Löschen einer Queue
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Queue();
$storageClient->deleteQueue('testqueue');
Bei Verwendung des folgenden Codes kann eine Nachricht zu einer Queue im Development Speicher hinzugefügt werden. Es ist zu beachten das die Queue hierfür bereits erstellt worden sein muss.
Beispiel #32 Hinzufügen einer Nachricht zu einer Queue
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Queue();
// 3600 = Lebenszeit der Nachricht,
// wenn nicht angegeben ist der Standardwert 7 Tage
$storageClient->putMessage('testqueue', 'Das ist eine Testnachricht', 3600);
Bei Verwendung des folgenden Codes kann eine Nachricht von einer Queue im Development Speicher gelesen werden. Es ist zu beachten das die Queue und die Nachricht hierfür bereits erstellt worden sein muss.
Beispiel #33 Lesen einer Nachricht von einer Queue
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Queue();
// 10 Nachrichten auf einmal empfangen
$messages = $storageClient->getMessages('testqueue', 10);
foreach ($messages as $message) {
echo $message->MessageText . "\r\n";
}
Die Nachrichten welche mit getMessages() gelesen werden, werden in der Queue für 30 Sekunden unsichtbar, und danach werden die Nachrichten in der Queue wieder erscheinen. Um eine Nachricht als bearbeitet zu markieren und Sie von der Queue zu entfernen, kann die Methode deleteMessage() verwendet werden.
Beispiel #34 Eine Nachricht als bearbeitet markieren
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Queue();
// 10 Nachrichten auf einmal empfangen
$messages = $storageClient->getMessages('testqueue', 10);
foreach ($messages as $message) {
echo $message . "\r\n";
// Die Nachricht als bearbeitet markieren
$storageClient->deleteMessage('testqueue', $message);
}
Bei Verwendung des folgenden Codes kann eine Queue auf neue Nachrichten geprüft werden. Es ist zu beachten das die Queue und die Nachricht hierfür bereits erstellt worden sein müssen.
Beispiel #35 Prüfen ob es Nachrichten in einer Queue gibt
$storageClient = new Zend_Service_WindowsAzure_Storage_Queue();
// 10 Nachrichten auf einmal empfangen
$messages = $storageClient->peekMessages('testqueue', 10);
foreach ($messages as $message) {
echo $message->MessageText . "\r\n";
}
Es ist zu beachten das Nachrichten welche mit Hilfe von peekMessages() gelesen werden in der Queue nicht unsichtbar, und durch Verwendung der Methode deleteMessage() auch nicht als bearbeitet markiert werden können. Um das zu tun sollte stattdessen getMessages() verwendet werden.
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